Wenn im Frühling die ersten Sonnenstrahlen kommen, juckt es den Hobbygärtnern in den Fingern und die Lust auf Gartenarbeit steigt. Wir geben euch Tipps, was bei der Gartenarbeit im Frühjahr zu beachten gilt.
Allgemeine Gartenarbeiten
Der Rasen ist in vielen Gärten die größte Fläche und braucht eure Pflege, um kräftig in die Wachstumsphase zu starten. Entferne zuerst mit einem Rechen oder Vertikutierer gründlich Moos und Laubreste. Wenn erforderlich sind entstandene Lücken im Rasen nach zu säen. Mit einem ersten Rasenschnitt regst du anschließend das Wachstum der Gräser an.
Gemüsegarten
Wenn sich der Boden etwas erwärmt hat, können sämtliche Frühkulturen gesät und gepflanzt werden. Tipp: Verwende bei der Einsaat Markierschnüre für gerade Reihen, das erleichtert die Pflegearbeiten.
Deine Beete solltest du regelmäßig mit einer Hacke lockern, nur so verhinderst du das Unkraut zwischen deinen Nutzpflanzen und verbesserst gleichzeitig die Durchlüftung des Bodens.
Im Frühbeet kannst du an warmen Tagen die Abdeckung öffnen, um vor allem Schimmel und Stauhitze zu vermeiden.
Ab Mitte des Monats können die Kartoffeln gelegt werden. Die vorgekeimten Kartoffeln sind vorsichtig mit Erde zu bedecken, damit ihre weichen Keime nicht abbrechen.
Obstgarten
Der April eignet sich gut, um neues Obst zu pflanzen oder Beerensträucher zu setzen. Bei bereits gepflanztem Beerenobst ist der Boden von Unkräutern zu befreien und aufzulockern. Dabei kannst du Kompost als Dünger in den Boden mit einarbeiten.
Im Erdbeerbeet solltest du vertrocknete Blätter entfernen, den Boden lockern und dabei Unkraut jäten. Anschließend sind die Pflanzen mit einem organischem Beerendünger zu versorgen. Mulchen mit Stroh schützt ab Ende April vor Schmutz und Fäulnis.
Ziergarten
Die Beete mit den Zierpflanzen sind jetzt aufzulockern und von Unkraut zu befreien. Entferne das Verblühte von den Zwiebelpflanzen, aber lasse das Laub stehen, bis es vollständig vergilbt ist, denn dadurch sammelt die Zwiebel Energie für das nächste Jahr.
Das Teilen von älteren Stauden wie Phlox, Astern oder Taglilien dient vor allem zur Verjüngung der Pflanzen.
Mit dem Blühen der Forsythien können die Beetrosen von ihrem Winterschutz befreit werden. Schneide anschließend die Triebzweige drei bis fünf Augen zurück.
Die Knollen von Dahlien, Gladiolen, Lilien und Begonien können ab Mitte April ins Beet gesetzt werden.
Pflanzenschutz
Der junge Austrieb z. B. von Rittersporn, Funkien oder Astern ist durch Schnecken stark gefährdet, deshalb rechtzeitig vorgehen. Schneckenzäune können Schnecken abwehren. Der Einsatz von Lavendel oder Thymian und das Gießen am Morgen statt am Abend minimiert ebenfalls Fraßschäden.
Kleingartenverein „ELBAUE“ e.V.
Vorstand, Bereich Umwelt und Ökologie